Der Walter Meier Isobarenstand
an der Swissbau 2010

Der goldene Preis – Jurybericht.

Die Swissbau ist ein Kampfplatz um Aufmerksamkeit. Sie herzustellen, setzen die Firmen auf Architekten und Designerinnen, denn wer nicht beachtet wird, hat schon verloren. Dazu ist radikales Denken und handeln gut und eine zündende Idee nötig, die stark wirkt und populär zugleich ist. 

Am besten gelingt es der Klimafirma Walter Meier. Ihre Farbe: Das Firmenhellblau; ihre Idee: Das Klima hat jeden Abend im Wetterbericht des Fernsehen ein Bild die Kurven der Wind- und Wetterströmungen auf der Karte. Der Stand leuchtet denn auch durchwegs im Meierblau, abgesetzt davon Informationen, gesetzt in weiss oder schwarz. Auf dem Boden die Wetterkarte und an der Decke ist sie mit einfachen Mitteln dreidimensional nachgebildet. Auf kleinen Inseln auf der Wetterkarte stehen die Gerätschaften, mit denen wir das Klima – vorab im Haus - messen und steuern sollen. Jedes dieser Geräte sieht anders aus. Und es fasziniert, wie die einfache und farbenstarke Inszenierung all die unterschiedlichen Designs zu vereinen vermag in ein einprägsames Bild, das durchgezogen wird bis zur Isobar, wo die durstigen Gäste verköstigt werden. Besonders auch, wie es der Firma gelingt, in allen Ecken und Enden ihren Stand auf 21 Grad zu halten – der als günstig geltenden Raumwärme. Die Jury verleiht dem einfachen, gut gedachten und engagiert gemachten Stand, dem eine vernünftige ökologische Balance von Wirkung und Materialaufwand gelingt, den goldenen Preis. 

 

 

 

 

 

KategorieMesse
Jahr2010
KundeWalter Meier
OrtBasel (CH)

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